Fetenhits

PAROOKAMATATA


PAROOKAVILLE – the City of madness, love & pure happiness! 

 

DONNERSTAG, 14.07.16

Am Donnerstag, den 14.07.16 öffnete Parookaville zum zweiten Mal seine Festival-Tore. 2015 fand das erste Electronic-Music-Festival in Weeze statt. Mit vollem Erfolg: Waren es im letzten Jahr noch 25.000 Bürger (denn man ist kein Besucher, sondern direkt Bürger der kleinen Festival-Stadt, die sogar eine eigene Währung und Ausweise hat), ist Parookaville in diesem Jahr für doppelt soviel Bürger zum Leben erweckt worden.  

50.000 Menschen feiern bis Sonntag Nachmittag gemeinsam zu Ehren des Gründervaters und Bürgermeisters Bill Parooka. Seine Statue ragt direkt am Eingang neben der Stadthalle gen Himmel.  Bill Parooka war es, der die Gesetze für Wahnsinn, Liebe und pure Glückseligkeit in dieser Stadt erlassen hat. Und die Bürger leben genau diese Philosophie vier Tage lang mit 150 DJs verteilt auf 11 Bühnen. Ich muss gestehen, dass ich die meisten davon gar nicht kannte, aber das war im Grunde auch vollkommen egal – gefeiert hat man eh jeden! 

 

Am Donnerstag wurde bereits für die rund 20.000 Camper die Campsite geöffnet. Die größte Anreisewelle fand wohl schon vormittags statt. Da wir ja nur eine knappe halbe Stunde von Weeze entfernt sind und in den Medien von großen Staus berichtet wurde, sind wir zu dritt gegen 12 Uhr mittags losgefahren. Wir hatten Glück. Wir kamen sehr gut durch und mussten nur eine knappe Stunde in der Autoschlange stehen, bis es zum Parkplatz ging. Vollgepackt mit ingesamt fünf Zelten, Reisetaschen, Pavillon, Schlafsäcken, Isomatten und co. haben wir drei uns bis zum Eingang geschleppt. Die Sonne schien, aber die Temperaturen waren zum Glück das ganze Wochenende über genau richtig für ein Festival (So um die 20 Grad herum war es nachts schön kühl und Tagsüber in der Sonne gut auszuhalten. Wobei doch der eine oder andere einen Sonnenstich bekommen hat!). Auch hier hatten wir keine all zu lange Wartezeit. Trichterförmig waren die Zäune zu mehren Einlässen aufgestellt und die Security und Angestellten am Einlass haben wirklich sehr zügig gearbeitet. 

Nach dem Vorzeigen seiner Tickets bekam jeder ein Festivalbändchen mit integriertem Chip, so musste man an allen Ein- und Ausgängen immer nur seinen Arm an einen Scanner halten und schon hatte man überall Einlass wofür man auch bezahlt hatte. Die Taschen wurden am Eingang geprüft. GLASBEHÄLTER waren VERBOTEN!!! Sogar ein kleines Make-up-Fläschen meiner Freundin wurde aussortiert, weil es aus Glas war. Die Jungs und Mädels der Security haben ihren Job sehr ernst genommen und mussten sich die eine oder andere Diskussion anhören. Aber letztendlich mussten alle die Regeln befolgen. 

 

Nun ging es los mit der Zeltplatz suche. Es war gerade mal knapp 14 Uhr und der Platz war VOLL! Drei Bereiche der Campsite waren noch geschlossen. Sie sollten erst am Samstag geöffnet werden. Aber da haben sich die Organisatoren des Festivals geirrt! Der erste kleine Moment, wo man merkte, dass das Festival erst zum zweiten Mal statt findet und die doppelt so große Menge an Bewohnern zum Vorjahr ein wenig für organisatorische Schwierigkeiten sorgten. Die Menschenmassen tummelten sich vor den noch gesperrten Zeltplätzen und wurden langsam unruhig. Aber das Parookaville-Team ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Mehrere Aufseher verteilten sich vor dem abgesperrten Bereich und beruhigten die Massen. Es würde gleich ein weiterer Bereich aufgemacht. Und auf der Wiese sah man einen einzelnen Mann arbeiten. Er musste schnellstmöglich mit Pulver Linien auf dem Rasen ziehen, damit die Camper sehen können, wo sie ihr Zelt hinstellen können und wo Fluchtwege sind. Aber auch er hat seinen Job in Ruhe fertig gemacht, bevor die Massen auf den Zeltplatz rannten und schon während des Rennens Ihre Zelte aufschlugen um sich einen Platz zu sichern. KRASS! Aber auch hier lief alles friedlich und top organisiert ab! 

 

Das schöne war, dass wir beim Warten auf den Zeltplatz direkt zwei super nette Jungs kennengelernt haben, die direkt auch unsere Zeltnachbarn wurden. Gemeinsam haben wir dann erst mal alle sechs Zelte und den Pavillon aufgebaut. Wir hatten die Zelte unserer Freunde, die erst am Freitag kommen würden, dabei. Denn was absolut nicht geht, ist Platz frei halten. Entweder kommen die Gruppen zusammen und bauen gemeinsam auf, oder man geht das Risiko ein, nicht gemeinsam an einem Platz campen zu können. Wir wollten natürlich alle zusammen sein und haben uns daher bereit erklärt, die Zelte der anderen mit aufzustellen. Das war ja auch kein Problem. Der Pavillon hingegen war schon ein kleines Abenteuer für sich. Aber Not macht erfinderisch und Panzertape ist einfach göttlich. .... Wir haben irgendwie einen Pavillon zusammengeflickt, der bis Samstag Nacht auch durchgehalten hat. :-D Notiz am Rande:  Man sollte immer jede Menge Tape zum Campen mitnehmen. Das kann man für so einiges gebrauchen. Wir hätten uns vermutlich sogar ein Zelt daraus basteln können! 

 

Was richtig gut war: Auf dem Campingplatz gab es ein großes Supermarkt-Zelt. Der Penny-Store. Wir mussten also nichts zu Essen oder Trinken mitnehmen. Eigentlich hätten wir da sogar auch unsere Zelte kaufen können. Denn der Store hatte einfach alles da, was man für ein perfektes Festival-Wochenende benötigt. Bis hin zu Wasserpistolen und Kondomen. Und das zu ganz normalen Penny-Preisen! Die Jungs waren auch erst mal einkaufen und wir haben dann zusammen lecker gegrillt. 

 

Vor dem Store hatte Penny seine eigene Bühne mit tollen Aktionen wie einen DJ Contest und natürlich mit eigenem DJ der am Donnerstag Abend perfekt das Wochenende einläutete.  Die Stimmung vor dem Penny-Markt war einfach erste Sahne. Eigentlich war die Campsite schon ein eigenes kleines Festivalgelände. Auch das Desert Valley – eine kleine Wüstenlandschaft direkt an der Campsite – lockte mit tollen elektronischen Beats, Free Jump Tower, leckeren Cocktails und dem berühmten PAROOKAVILLE SIGN wo sich natürlich die Massen tummelten um vor oder auf den großen Buchstaben ein Foto zu schießen. Auf der Campsite gab es selbstverständlich auch einen Merchandise-Stand, wo man Shirts, Taschen, Caps und Co von Parookaville ersteigern konnte (ich glaube, die meisten Sachen gingen direkt am Donnerstag über die Ladentheke). Zudem konnte man überall an Automaten sein Geld wechseln. Denn bezahlt wird bei Parookaville mit Token – eine eigene Währung der Stadt. Auch ein Powerbank-Leih war möglich. Damit die Handys nicht den Geist aufgeben, schließlich soll man der ganzen Welt von dem Festival berichten und Fotos teilen können. Dafür gab es sowohl auf der Campsite, als auch auf dem Festival-Gelände WiFi-Areas mit kostenlosem Internet. Aber funktioniert hat es bei mir und vielen anderen leider nicht. Man musste Glück haben,  mal ein paar Sekunden Empfang zu bekommen. 

 

Von den ganzen vielen Eindrücken direkt am ersten Tag waren Christian, Anjali und ich aber am Abend doch ziemlich erschlagen. Für uns alle war es das erste Mal Festival mit Camping. Wir sind relativ früh ins Zelt-Bett, schließlich wollten wir am nächsten Tag, wenn unsere restlichen Freunde kommen, fit sein. 

 

 

FREITAG, 15.07.16

Die Nacht war ab ca. drei Uhr auch erstaunlich ruhig und wir konnten recht gut schlafen. Man sollte aber unbedingt Ohropax dabei haben, die dämpfen doch noch ein wenig den Geräuschpegel. Ab halb acht war die Musik wieder Laut, die Bewohner hell wach! Wie machen die das? Ich war gefühlt gerade erst eingeschlafen und die haben schon wieder das erste Bier in der Hand und die Elektronische Tanzmusik schallt über den gesamten Platz. 

Anjali und ich machten erst mal eine Runde Yoga um unsere Gedanken zu sammeln und den holzig-gelegenen Rücken wieder weich und biegsam zu bekommen. 

Ich sorgte an dieser Stelle für erstes Gelächter unserer Nachbarn von schräg gegenüber. Ich machte Yoga in meinem extra für Parookaville gekauften Einhorn-Flausche-Schlafanzug. Das muss wohl ziemlich witzig ausgesehen haben. 

 

Gegen Mittag kamen dann unsere Freunde Nadine, Andre und Dominik. Mit unseren neu-gewonnenen Freunden Tobi und Felix waren wir nun also zu acht. Nadine, Andre und Dominik brachten noch eine kleine Bierzeltgarnitur und ein Fässchen Bier mit. Wir waren komplett und das Wochenende konnte richtig beginnen. Erst mal haben sich alle noch komplett eingerichtet. Die Einhorntischdecke durfte auch nicht fehlen! Und dann hieß es: fertig machen für die größte Party dieses Jahres!

 

Ab 14 Uhr wurden am Freitag die Tore zum Festivalgelände geöffnet. Am Späten Nachmittag haben wir uns dann auch auf den Weg gemacht. Vorbei am Desert Valley und dem berühmten Parookaville Sign kam man zum CITY GATE 1. Ein zweites Tor gab es für die Besucher, die nicht Campen. Auch hier wurde man wieder angehalten seine Taschen zu öffnen, damit auch jetzt nicht irgendwelche Flaschen auf das Gelände wandern. Leider aber auch keine mit Flüssigkeit gefüllten Plastikbehälter. Nicht mal Wasser!!!! Das hat mich verärgert. Ich musste mein Wasser wegschütten um mir drinnen ein neues zu kaufen. Regeln sind Regeln. Aber an der Stelle hörte mein Verständnis leider auf. Und was richtig ärgerlich war: Drinnen erhielt man Plastikflaschen mit Wasser und 50 Cent Pfand darauf. Hat man vergessen diese direkt wieder abzugeben und gedacht man könne sie beim zweiten Besuch des Festivalgeländes zurückgeben, der hat sich geirrt. Die Flaschen mussten ja draußen bleiben. 1,50€ erst mal für den Müll. Da muss sich das Team von Parookaville echt noch was anderes Überlegen. 

 

(Das Thema Müll war eh so eine Sache. Jeder Campbewohner bezahlte mit Kauf eines Tickets 5 Euro Müllpfand und bekam beim Einlass eine Mülltüte. Absolut fein, vor allem wenn man bedenkt, was die Leute für eine Sauerei hinterlassen, absolut berechtigt. Ich weiß nicht, wie manche Menschen so unverschämt seien können. Ihr glaubt nicht, wie teilweise deren Zeltplätze aussahen und wie sie diese nach Abreise zurück gelassen haben. Wir waren allerdings sehr ordentlich und haben fleißig all unseren Müll in unseren Müllsäcken gesammelt. Bei insgesamt acht Leuten kommt auch schon ein bisschen was an Müll zusammen. Sechs Tüten haben wir am Ende voll bekommen. Aber dummerweise nicht unsere insgesamt 30 Euro zurück erhalten. Die Müllpfandstationen haben nämlich nur zu bestimmten Uhrzeiten auf und als wir abreisten waren sie natürlich geschlossen. Das fanden wir ziemlich doof!!!!!!)

 

Auf dem Festivalgelände angekommen, ist man sofort in einer anderen Welt. Aufgebaut wie ein Freizeitpark gibt es Fressbuden, Karussells, Riesenrad, Bungee Jumping, eine Kirche zum Heiraten, ein Gefängnis in welchem man sich tätowieren lassen konnte, einen Pool zum Abkühlen und neben der MainStage noch viele kleine Clubs und Bühnen an den bis in die frühen Morgenstunden elektronische Tanzmusik lief. Eine unglaubliche Atmosphäre. Schreiende, jubelnde, fröhliche Menschen in bunten Kostümen. Eine tolle Stimmung. Aber auch irgendwann anstrengend. Es ist einfach sehr laut und voll! 50.000 Menschen waren auf dem Platz!!!! Nachdem wir etwas gegessen und uns alles angeschaut haben, sind wir noch mal zurück zum Zeltplatz. Erst mal alles Gesehene sacken lassen und etwas ausruhen. Zu viele Menschen sind einfach nichts für mich. Ich bin nur 160cm hoch gewachsen. Wenn man überwiegend Menschen um sich herum hat die mindestens zwei Köpfe größer sind, dann kann es bei großen Mengen und Gedränge schon mal stressig werden. Man sieht immer nur Rücken oder Brust vor sich und kann nicht über die Menge schauen. Das verursacht bei mir gerne mal Panik. :-(

 

Aber auf dem Zeltplatz war es am Abend auch richtig schön. Wir haben uns den Sonnenuntergang angeschaut und da fast alle auf dem Festivalgelände waren, war es angenehm kühl und ruhig auf dem Platz. Einzige kleine Romantik-Unterbrechung: Ein Müllcontainer brannte. Aber das PV-Team hat selbst solche kleinen Zwischenfälle schnell im Griff gehabt. Ein kleiner Löschwagen war direkt vor Ort. Saustark!!! 

 

Zu später Stunde – immerhin spielten die DJs bis ca. 4 Uhr morgens – sind wir auch noch mal eine Runde über den Platz gelaufen und haben uns zum Abschluss das fette Feuerwerk wieder von unserem Zelt aus angeschaut. Die Musik der MainStage war so laut und der Wind stand zusätzlich auch noch sehr gut, so dass wir an unserem Platz das Gefühl hatten, direkt vor der Stage zu stehen. Knaller...wir hatten Platz zum DANCEN! :-)

 

SAMSTAG, 16.07.16

Die Nacht war kurz. Und für Nadine und Dominik war nach einer Zeltnacht das Festivalwochenende beendet. Nadine ist schwanger und für sie war es einfach doch alles zu anstrengend. Absolut verständlich! Wir alle waren am Morgen doch etwas zerknittert. Wir haben zwar nicht all zu viel Alkohol getrunken, aber irgendwie hatte man doch einen Kater von lauter Musik, wenig zu trinken und dann noch dieser Staub. Was aus unseren Nasen beim Naseputzen so in den Taschentüchern landete, war bemerkenswert. Die Rotze war staubig und schwarz. Und genau so fühlte sich die Lunge beim Atmen an. Staubig und schwarz. Es war Zeit für eine Dusche.

 

Toiletten und Duschhäuser waren an zwei Seiten des Campingplatzes errichtet. Gefühlt hätte es ruhig noch ein Bereich mehr sein können, denn besonders bei den zwei Dusch-Anlagen musste man sehr lange anstehen (belohnt wurde man dafür aber mit warmen Wasser und bunt leuchtenden Duschkabinen) und auch die Toilettenschlangen waren teilweise sehr lang. Besonders morgens, wenn die Herren alle ihre Sitzungen halten mussten. Ich hab es zuvor noch nie erlebt, dass die Jungs-Toilettenschlange länger ist, als die der Frauen und die Jungs dann auch bei den Frauen gehen dürfen.... was nicht zu Freuden der Damenwelt geschah. Wollte doch keine unbedingt direkt nachdem ein Kerl seine Sitzung gehalten hat die selbe Toilette aufsuchen – es drohte Erstickungsgefahr! Aber zum Glück gab es nur an einer Stelle die berühmten Dixis. Alle anderen Toiletten waren mit Spülfunktion. So Flugzeugtoiletten mit kräftigem Sog. Rund um die Uhr waren Angestellte dabei die Toiletten so sauber wie irgend möglich zu halten, aber es blieb nicht aus, dass die Technik zwischendurch mal versagte und das Mädelsklo gesperrt  wurde. Die Spülungen funktionierten nicht mehr..... AAAAAAAAAAAAHHHHH. Dixiklo-Alarm..... Wir mussten auf die Plumsklos ausweichen - natürlich gerade dann, wenn man am nötigsten muss! Ich bin noch immer davon traumatisiert.... man sollte nie- nie- nie- niemals in das Klo reinschauen. Das wurde mir vorher schon aufgetragen. Ich hab es natürlich trotzdem gemacht – es war ein Versehen, welches ich zutiefst bereue –  was man da so sieht ist nicht in Worte zu fassen. Gerne hätte ich lieber den mindestens 4 Meter großen Riesen auf dem Festival kennengelernt, statt seinen Haufen zu sehen und zu riechen. Aber er war auf dem gesamten Platz nicht zu finden! Ich frage mich auch bis heute, wie er es geschafft hat, sich in diese kleine Dixi-Kabine zu quetschen um einen Monster-Haufen zu machen!!!! Bah! Aber auch solche Erfahrungen gehören ja dazu und haben uns ganz sicher nicht vom Feiern danach abgehalten. Zum Glück gibt es ja auch die guten alten Sagrotan-Tücher, die einem wenigstens ein gutes und sauberes Gefühl geben. :-D

 

Auch am Samstag ging das Festival um 14 Uhr weiter. Ab 16 Uhr, nach ordentlichem Frühstücken und Nadine und Dominik verabschieden, waren auch wir wieder auf dem Gelände. Aber für uns alle war klar: Noch eine Nacht halten wir auch nicht aus. Am späten Abend würden wir unsere Sachen packen und nachts das Gelände verlassen. Wir wollten alle richtig Duschen und in unseren eigenen Betten schlafen. Wir sind halt doch keine 20 mehr und das Durchhaltevermögen reichte nicht mehr bis Sonntag Nachmittag aus. Also haben wir den Samstag noch tanzend auf dem Festivalgelände verbracht. Andre, Anjali, Kiki und ich hatten eigentlich auch noch vor zu heiraten und uns tätowieren zu lassen. Aber die Schlangen waren so lang. Da hatten wir gar keine Lust anzustehen. Kiki und ich sind am Abend dann zurück zum Zeltplatz. Diesmal waren wir beide tatsächlich so gut wie alleine. Wie eine Geisterstadt wirkte der Campingplatz. Alle waren auf dem Festivalgelände und man hörte die Menschenmenge jubeln. An diesem Abend gab es auch wieder ein Feuerwerk. Wir hielten uns im Arm und ließen gedanklich die letzten drei Tage Revue passieren. Es war Zeit die Zelte abzubrechen.

 

SONNTAG, 17.07.16

In der Nacht von Samstag auf Sonntag schliefen wir wieder in unseren eigenen Bettchen. Aber das Festival bleibt uns definitiv in Erinnerung.

 


Unser Fazit

SCHRILL, LAUT, BUNT!!!!!!

 

Kiki wird wohl nicht mehr drei Tage mitkommen. Für ihn war es zu viel "Bumbum". Nadine und Dominik sind sich einig: Nächstes Jahr mit Hotel statt Camping und Anjali und ich sind schon wieder Feuer und Flamme für nächstes Jahr! Jetzt wissen wir ja, was auf uns zu kommt und was wir alles mitbringen und zu Hause lassen können und können das nächste Festival ganz anders genießen!

 

Ich hatte definitiv zu viele Klamotten mit, die ich alle doof fand. Nächstes Jahr gibt es ein Knallbuntes-Kostüm und ne Shorts mit Shirt. Das reicht vollkommen!

:-D 

 

Das Festival war im Großen und Ganzen prima organisiert und ist sehr friedlich verlaufen. Trotz des vielen Alkohols und sicherlich auch einiger durchgeschmuggelter Drogen haben alle einfach fantastisch zusammen gefeiert und wussten aber auch, wann mal Pause sein musste. Zumindest in unserem Zeltviertel. Wir hatten aber auch echt Glück. Unser Zeltviertel war quasi das Villenviertel. haha. Nur vernünftige und entspannte Menschen! Anders sah es da im Bereich Penny-Store und Richtung Desert Valley aus. Wer da seine Zelte aufschlug war mittendrin statt nur dabei! ;-)

 

Das Line-Up war schon ziemlich dufte. Für mich zwar überwiegend unbekannte DJs, aber grandiose Mucke zum Zappeln. Alles, was das elektronische Tanzmusik-Herz gerne hat, war zu finden. Für jede Stimmung war irgendwas dabei. Wenn einem der DJ der MainStage nicht zusagte, hatte man genügend Ausweichmöglichkeiten. Langweilig wurde es einem sicher nicht. Ich fand es sowieso an den Nebenbühnen viel spektakulärer, weil man mehr Platz zum Tanzen hatte. :-) 

 

Ich versuche in jedem Fall wieder Tickets zu ergattern! 

(Die Tickets gibt es übrigens online. Binnen weniger Stunden sind sie ausverkauft. Man muss also schnell sein! Am besten den Newsletter abonnieren, damit Ihr den Ticketvorverkauf nicht verpasst.)


Location

Name        Parookaville

Street        Airport Weeze

City/ZIP    Weeze / 47652



Impressionen

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Lisa (Montag, 25 Juli 2016 12:23)

    Nächstes Jahr bin ich gern dabei :) hört sich echt knorke an :P

  • #2

    SchNiike (Montag, 25 Juli 2016 12:33)

    Unbedingt, liebste Lisa!!!!! Das wird ein Fest <3

  • #3

    Fan (Samstag, 30 Juli 2016 05:04)

    Echt schön zu lesen


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