Meine Reise Kunterbunt

MEINE GESCHICHTE


Mein richtiger Name ist Véronique Jansen. Meine Familie nennt mich aber seit meinem Schlüpftag am 31.05.1983 'Nicki' – meine Eltern sagen sogar auch heute noch Mäuselein zu mir! (Ich liebe sie dafür, dass ich bei ihnen noch immer Kind sein darf!) 

Jedoch mag ich den Spitznamen Niike viel lieber. Niike – nicht Nike, wir wollen ja nicht, dass es zu Verwechselungen mit einer bestimmten Marke kommt – stammt aus dem Wort-Ende von Véronique. Nike ist die gr. Göttin des Sieges. Véronique ist die Siegbringende und der Ehrenpreis. Eigentlich schon ein ziemlich tougher Name, so lieblich verpackt. Mir gefällt es, wenn mich jemand Niike ruft. Das passt einfach perfekt zu mir und meiner zierlichen Gestalt, aber doch kämpferischen Natur. ;-)

 

Nach Kindergarten, Grundschule und Gymnasium habe ich 2003 mein Abitur bestanden. Eigentlich stand für mich fest, dass ich danach direkt eine Tanzausbildung mache. Schließlich habe ich mit drei Jahren angefangen zu tanzen und habe eigentlich – neben dem Klavier spielen und Zeichnen – in meiner Freizeit nie was anderes gemacht. Über die Jahre habe ich Ballett, Jazzdance, Garde, Showtanz, Standard, Latein, Rock 'n' Roll, Volkstanz, Hip Hop/ House, Modern Dance und zeitgenössischen Tanz/Tanztheater getanzt. 

 

Aber irgendwie wollte das Schicksal es erst mal anders:

Ich machte eine Ausbildung zur Gestalterin für Digital- und Printmedien. Leider bin ich nach 1,5 Jahren Dauerstress und 14 Wochen Klinikaufenthalt wegen eines Burnout aus dieser Ausbildung gegangen. Sagen wir es mal so: Die Umstände waren einfach nicht die Besten während meiner Ausbildung und meine Leidenschaft zum Tanz, und somit auch ein Teil von mir, gingen in dieser Zeit völlig verloren .

Nach solch einer krassen Lebens-Erfahrung mit Anfang 20, ging ich endlich meinen Traum-Weg und machte meine Tanzausbildung! Aber auch diesmal hatte irgendwer da draußen einen anderen Plan für mich: Die Schule, die ich für meine Tanzausbildung wählte, sollte sich zu einem riesengroßen FAKE erweisen. Kein Zeugnis, keinen richtigen Abschluss... nur eine menge Ärger, Gerichtsverfahren und Schulden....  Verdammt. Und jetzt? Das einzige, was ich neben dem Tanzen noch ganz gut kann, ist Gestaltung und Design.

 

Also, ab zur Hochschule um Kommunikationsdesign zu studieren. Was hab ich schon zu verlieren?! Ne Menge... aber gewonnen habe ich auch sehr viel!!!

Verloren habe ich abermals meinen Bezug zu meiner größten Leidenschaft, zu meinem Herzenstanz und innerer sowie äußerer Balance. Gewonnen habe ich Selbstbewusstsein in Sachen Design. Das Studium zeigte mir, welche Bereiche mich zum Thema Design wirklich interessieren und wer ich in dieser Rolle bin.  Somit machte ich mich neben meinem Studium auch schnell selbstständig. Ich gründete STOCKWERK4 - die Designstube für Kommunikation und Gestaltung für  Print, Textil und Produktdesign (ich habe mein Wohnzimmer zum Büro umgewandelt und nichts anderes mehr getan, als zu arbeiten oder zu lernen!).  Aber irgendwas war noch immer nicht richtig. Wo ist der Tanz in meinem Leben, die Bühne, der Sinn, die Freude und Begeisterung?

 

Ein weiterer Studiengang sollte folgen: Kulturpädagogik.

YEEEHAAAA!!! Das war einfach genau das Richtige. Ich hatte Fächer in den Bereichen, Tanz, Theater, Musik, Pädagogik, Psychologie, Management, Marketing, BWL, Soziologie, Moderation, Trainings sowie alles rund um Kulturalität, Miteinander und Kommunikation. Einfach toll und die perfekte Ergänzung zu all dem, was mich bisher in meinem Leben beschäftig und interessiert hatte.

 

Plötzlich nahm alles Formen an und ergab einen Sinn:

Ich muss es in meinem Leben irgendwie schaffen, all die Dinge, die ich gerne mache, zu vereinen und im besten Falle so mein Geld zu verdienen.

Leichter gesagt, als getan! 

WAS ICH JETZT SO MACHE


Ok. Studium mit 1,7 beendet. Eine eigene kleine Designstube namens STOCKWERK4. LIEBESlänglich Design – ein bisher mehr schlechter Versuch eines eigenen Mode-Labels. Sowie hier und da mal ein paar Tanzprojekte. Wie soll es nun weiter gehen?

 

Ich musste mir gar nicht viele Gedanken machen und auch nicht den ganzen Bewerbungswahn, den viele durchmachen, durchleben. Denn genau zu der Zeit, wo ich mich entschloss meine Abschlussarbeit zu schreiben und irgendwie etwas größeres aus meinem Leben zu machen, kam Christian. Unsere aller erste Begegnung vor Jahren war eigentlich schon ziemlich eindeutig. Wir sahen uns und die Welt verwandelte sich in so einen kitschig-romantischen Schnulzenfilm-Effekt: alles war so voller Zeitlupe, rosa Glitzer in der Luft, wehende Haare im Wind und das schönste und weißeste Lächeln und so..... Wir fanden uns super nett und verstanden uns seither gut, aber es kam nie zu engerem Kontakt zwischen uns (Christian hatte schon ne Weile eine Freundin und die Beziehung hielt noch weitere drei Jahre... *grummel).  Doch dann, nach drei Jahren immer mal irgendwo sehen und ab und zu bei Facebook schreiben, besuchte er mich, als ich eine Woche mit starker Grippe auf der Nase lag ... und er ging einfach nicht mehr. Seit über einem Jahr ist er in meinem Leben, an meiner Seite im Bett, im Beruf, auf der Couch und überall sonst so. Und das ist mehr als gut so! Er ist ich, nur ein bisschen anders. Und auch das ist gut so. Da wo ich ungeduldig und zappelig bin, ist er die Ruhe selbst und holt mich auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn er merkt, ich bin in meiner Welt zu weit rausgeflogen. Und ich bin genau da ruhig und geordnet, wo Christian zu zappelig und ungeduldig ist. Dann hole ich ihn auf den Boden der Tatsachen zurück und halte die Leine etwas straffer, damit er nicht zu weit rausfliegt.

 

Und genau diese Tatsache macht uns beruflich und privat zu dem weltbesten Team! 

 

Gemeinsam gründeten wir FREYMUTH.Marketing und HELDENMUTH.Booking. Zusätzlich verwirklichen wir eigene Projekte im Bereich Tanz und Musik. Neben unserer Agentur bin ich seit einem Jahr Lehrbeauftragte an der Hochschule Niederrhein für Tanztheater. Ich leite Kinder- und Jugendtanzgruppen und Christian unterrichtet im Bereich Musik, spielt in einer tollen Band und hat ein Märchenbuch geschrieben... Wir  kämpfen jeden Tag dafür unsere vielen bunten Träume auch tatsächlich leben zu können. Der Weg ist manchmal holprig und steinig. Es ist nicht leicht sich heutzutage selbstständig zu machen und erst recht nicht, ohne entsprechenden finanziellen Background. Aber: Wir arbeiten dran und das wichtigste ist doch, dass wir lieben, was wir sind und gemeinsam tun. Der Rest kommt dann auch ganz von alleine, oder? 


EIN EIGENER BLOG?

WARUM DENN EIGENTLICH NICHT?!

 

Schon oft habe ich über einen eigenen Blog nachgedacht. Es passiert doch so viel in meinem Leben, was ich so gerne mit Dir teilen möchte – und auch schon fleißig und voller Freude bei Instagram tue. Aber irgendwie war ich bisher immer der Meinung, dass ein eigener Blog viel zu viel Aufwand und Zeit bedeutet – Zeit, die ich vermeintlich nicht habe. Andererseits denke ich heute: Vielleicht hilft mir ja auch dieser Blog all die Dinge, die in meinem Leben so passieren, zu sortieren und irgendwie auch zu verarbeiten. Dieser Blog bedeutet also, dass ich mir mehr Zeit für mich selbst nehmen muss.

 

Ja, gut. Ich nehme mir schon oft meine "Auszeiten", ohne Arbeit und so...  Aber sind wir doch mal ehrlich, was macht man denn schon in der Zeit: Facebook, Instagram, Pinterest, WhatsApp und Co.? So richtig was mit Zeit für mich selbst, Zeit zur Besinnung, Zeit zur Ruhe und vor allem mit Achtsamkeit hat das jetzt nicht so viel zu tun! Ich versuche es zwar schon mit Meditationen, Yoga, Tanzen und Schwimmen – und ich liebe all diese Dinge und fühle mich richtig wohl damit – aber so wirklich kann ich in diesen Momenten selten abschalten. Der Kopf ist zu voll mit all den Dingen, die so passieren. 

 

Sicherlich fragst Du Dich, was denn alles so wahnsinnig vieles in meinem Leben passiert. So richtig kann ich es gar nicht beantworten. Aber es fühlt sich nach viel an und ganz oft nach sowas Riesengroßem, dass ich es eben nicht mehr so hundertprozentig geordnet bekomme. Meine Welt ist bunt, aufregend und voll von Projekten, Ideen und Möglichkeiten.


Warum alles so ist, wie es ist und was wirklich alles passiert... oder nicht passiert... das möchte ich hier in Zukunft mit Dir teilen. Und ich hoffe, dass ich nicht nur etwas mehr Achtsamkeit und Ordnung in meinem Leben finde, sondern dass ich mit Dir zusammen all das erleben kann und vielleicht verändern wir gemeinsam ein bisschen die Welt – unsere ganz besondere Welt ... vielleicht mit Glitzer drauf, oder sowas. Warum denn eigentlich nicht?!

 

Ich wünsche Dir viel Freude und freue mich natürlich über jeden Gästebucheintrag und Kommentar! <3

 

 

Deine SchNiike 


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Viel Spaß beim Lesen!



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